{"id":15940,"date":"2017-12-30T12:55:20","date_gmt":"2017-12-30T11:55:20","guid":{"rendered":"https:\/\/old-vianden.digitalvision.lu\/?page_id=15940"},"modified":"2018-01-10T11:37:49","modified_gmt":"2018-01-10T10:37:49","slug":"schloss-vianden","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/old-vianden.digitalvision.lu\/?page_id=15940","title":{"rendered":"Schloss Vianden"},"content":{"rendered":"<h4><i>&#8220;Stadt und Burg Vianden wurden von Experten, die im Jahre 2013 im Rahmen der Bewertung des Antrages auf Zugang zu der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO, als bemerkenswerte kulturelle Elemente, die Schutz und Erhaltung verdienen, anerkannt.&#8221;<\/i><\/h4>\n<h3>DIE BURG VIANDEN<\/h3>\n<h3>Geschichte<\/h3>\n<div class=\"sidepictureright\">\n<p style=\"text-align: justify;\">wurde vom 11. bis 14. Jahrhundert auf den Fundamenten eines r\u00f6mischen Kastells und eines karolingischen Refugiums gebaut. Gepr\u00e4gt von den Hohenstaufen, handelt es sich bei dem Schlosspalast um eine der gr\u00f6ssten und sch\u00f6nsten feudalen Residenzen der romanischen und gotischen Zeit in Europa.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"paragraph\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis zum 15. Jahrhundert war es der Wohnsitz der m\u00e4chtigen Grafen von Vianden, die sich ihrer Beziehungen zum deutschen Kaiserhof r\u00fchmten und deren bedeutendster Graf, Heinrich I. (1220-1250) mit einer Blutsverwandten der Kapetinger, der K\u00f6nigin Frankreichs, verheiratet war. Im Jahre 1417, wurden die Grafschaft und das Schloss der j\u00fcngeren Linie des deutschen Hauses Nassau vererbt, die sich 1530 ebenfalls das franz\u00f6sische F\u00fcrstentum Oranien einverleibte.<br \/>\nDie Kapelle, der kleine Pallas und der grosse Pallas, die bemerkenswertesten R\u00e4ume des Schlosses, wurden gegen Ende des 12. und w\u00e4hrend der ersten H\u00e4lfte des 13. Jahrhunderts gebaut. Der J\u00fclicher Bau, westlich des grossen Pallas (er besteht heute nicht mehr) geht auf den Anfang des 14. Jahrhunderts zur\u00fcck, der Nassauer Bau wurde erst Anfang des 17. Jahrhunderts errichtet.<\/p>\n<p>1820, unter der Herrschaft von K\u00f6nig Wilhelm I. der Niederlande, Prinz von Oranien-Nassau, Graf von Vianden, f\u00fchrte der Verkauf des Schlosses, und die anschliessende Zerlegung in seine Einzelteile, zum Ruinenzustand. In Jahre 1890 fiel das Schloss an Gro\u00dfherzog Adolf, der \u00e4lteren Linie des Hauses Nassau, und blieb im Besitz der gro\u00dfherzoglichen Familie. Nach der \u00dcbernahme der Burg in Staatsbesitz im Jahre 1977 wurde sie entsprechend ihrer ehemaligen Pracht restauriert und z\u00e4hlt heute zu den bedeutendsten Baudenkm\u00e4lern Europas.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Erste Bauperiode (4. &#8211; 5. Jahrhundert)<br \/>\n<\/b>Der Felsvorsprung \u00fcber dem Ourtal wurde ein erstes Mal in der Sp\u00e4tantike befestigt. Die geographische Lage sowie die arch\u00e4ologischen Funde geben Anlass zur Vermutung, dass diese befestigte Anlage w\u00e4hrend der zweiten H\u00e4lfte des 4. Jahrhunderts und der ersten H\u00e4lfte des 5. Jahrhunderts von einer offiziellen Garnison des r\u00f6mischen Heeres besetzt war, wie dies bei zahlreichen castella auf den Anh\u00f6hen des Trierer Landes der Fall war.<br \/>\nDurch die arch\u00e4ologischen Untersuchungen unter der Hauptburg konnten die Strukturen dieser r\u00f6mischen Befestigungsanlage ermittelt werden. Die s\u00fcdliche Spitze des Vorsprungs wurde von einem quadratischen Turm (Seitenl\u00e4nge ca. 10,50 m) bewacht. Zwei Kurtinen gingen jeweils von der nord\u00f6stlichen und der westlichen Turmecke aus, sie folgten der Abbruchkante des Schieferfelsens. Abgesehen von einigen Pfostenl\u00f6chern sind keine weiteren Spuren der Innenbebauung erhalten geblieben.<br \/>\nDer nordwestliche H\u00fcgelabhang war durch einen breiten Graben gesch\u00fctzt, der in den Naturschiefer eingetieft war.<br \/>\nDieses den Fluss\u00fcbergang kontrollierendes Kastell geh\u00f6rt zu einer Gruppe von H\u00f6henbefestigungen, die besonders wahrend der zweiten H\u00e4lfte des 4. und der ersten H\u00e4lfte des 5. Jahrhunderts zur \u00dcberwachung der Verbindungswege im Trierer Hinterland dienten.<br \/>\nGegen Mitte des 5. Jahrhunderts wurde die sp\u00e4tantike Anlage durch Brandeinwirkung teilweise zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Mehr \u00fcber die Geschichte der Burg finden Sie hier:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.castle-vianden.lu\/deutsch\/geschichte\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schloss Vianden Geschichte<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Stadt und Burg Vianden wurden von Experten, die im Jahre 2013 im Rahmen der Bewertung des Antrages auf Zugang zu der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO, als bemerkenswerte kulturelle Elemente, die Schutz und Erhaltung verdienen, anerkannt.&#8221; DIE BURG VIANDEN Geschichte wurde vom 11. bis 14. 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