{"id":15357,"date":"2017-12-22T09:58:10","date_gmt":"2017-12-22T08:58:10","guid":{"rendered":"https:\/\/old-vianden.digitalvision.lu\/?page_id=15357"},"modified":"2023-01-23T14:05:11","modified_gmt":"2023-01-23T13:05:11","slug":"gemeinde","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/old-vianden.digitalvision.lu\/?page_id=15357","title":{"rendered":"Die Gemeinde"},"content":{"rendered":"<div>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Die Gemeinde VIANDEN stellt sich vor<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Nordosten des Gro\u00dfherzogtum Luxemburgs liegt die Stadt Vianden in einer der sch\u00f6nsten Gegenden Luxemburgs, dem \u00d6sling. Vianden gilt seit jeher als beliebtes Touristenziel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Name \u00ab\u00a0Vianden\u00a0\u00bb ist vom g\u00e4lischen \u00ab\u00a0<strong>vien<\/strong>\u00a0\u00bb abgeleitet, was \u00fcbersetzt \u00ab\u00a0<strong>Fels<\/strong>\u00a0\u00bb bedeutet. Obwohl\u00a0 Vianden bereits im Jahre 1256 als Stadt anerkannt\u00a0 worden ist, besitzt Vianden erst seit 1308 dank des Schutzbriefes den rechtlichen Status seiner Stadt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Oranienburg liegt auf einer Anh\u00f6he inmitten der von einer Ringmauer umschlossenen Stadt. Das imposante Schloss stammt aus dem 11. Jahrhundert und war der Sitz der m\u00e4chtigen Grafen von Vianden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die f\u00fcr Vianden charakteristischen engen, mittelalterlichen Gassen f\u00fchren durch die ganze Stadt entlang einzigartigen, historischen Geb\u00e4uden:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Die Trinitarierkirche mit ihrem wundersch\u00f6nen gotischen Kreuzgang aus dem Jahre 1248.<\/li>\n<li>Das zentralgelegene Gemeindehaus, welches im Jahre 1679 erbaut wurde.<\/li>\n<li>Das Haus Victor Hugo, in dem der im Exil lebende Dichter 1871 wohnte.<\/li>\n<li>Die St. Nikolauskirche aus dem dreizehnten Jahrhundert.<\/li>\n<li>Das Stadtmuseum, welches die 1000j\u00e4hrige Geschichte Vianden aufzeichnet, ein B\u00e4ckereimuseum beherbergt und dem luxemburgischen Nationaldichter Edmond de la Fontaine, genannt Dicks, gedenkt.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Au\u00dferdem gilt es noch zahlreiche andere touristische Attraktionen zu besichtigen:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Der Sessellift, welcher einen einmaligen Panoramablick \u00fcber Burg und Stadt bietet.<\/li>\n<li>Die Staumauer mit Unterbecken, Oberbecken und den unterirdischen Anlagen des Pumpspeicherwerks.<\/li>\n<li>Eine Vielzahl an Spazier- und Wanderwegen, nebst Fahrrad- und Mountainbikestrecken.<\/li>\n<li>&#8230;<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<div class=\"print\" style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-15721\" src=\"https:\/\/old-vianden.digitalvision.lu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Vianden_Pano_Drone_2017-1-von-1-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"682\" srcset=\"https:\/\/old-vianden.digitalvision.lu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Vianden_Pano_Drone_2017-1-von-1-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/old-vianden.digitalvision.lu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Vianden_Pano_Drone_2017-1-von-1-150x100.jpg 150w, https:\/\/old-vianden.digitalvision.lu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Vianden_Pano_Drone_2017-1-von-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/old-vianden.digitalvision.lu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Vianden_Pano_Drone_2017-1-von-1-768x511.jpg 768w, https:\/\/old-vianden.digitalvision.lu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Vianden_Pano_Drone_2017-1-von-1.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/div>\n<div><\/div>\n<h4>Ein bisschen Geschichte<\/h4>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Das mittelalterliche St\u00e4dtchen war die Hauptstadt der m\u00e4chtigen Grafschaft Vianden, die ebenso gro\u00df war wie das heutige Gro\u00dfherzogtum Luxemburg. Sie umfasste 136 D\u00f6rfer und reichte bis nach Pr\u00fcm und Bitburg.<\/p>\n<p>Vianden war eine befestigte Stadt, die zu F\u00fc\u00dfen der Burgruine kauerte, von der sie beherrscht und besch\u00fctzt wurde. Die Stadt war von einer Ringmauer umgeben, in der man 24 halbkreisf\u00f6rmige T\u00fcrme und f\u00fcnf Pforten z\u00e4hlte. Ein viereckiger Wachtturm, der sogenannte &#8220;Hockelsturm&#8221; auf einem Felsen zwischen der Burg und der Stadt, diente einem Wachposten als Aussichtsturm und wird heute als Glockenturm benutzt. Die Ringmauer wurde 1679 durch den Marschall de Boufflers zerst\u00f6rt, der ebenfalls die Burgen von Brandenburg, Falkenstein und Stolzemburg schleifen lie\u00df. Um 1850 wurden die beiden letzten Stadtpforten, die obere Pforte und die Br\u00fcckenpforte, abgetragen, weil sie den Verkehr behinderten.<\/p>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<h4>Wahrend des 15. Jahrhunderts<\/h4>\n<div class=\"wysiwygimg\">\n<div class=\"wysiwygimgtext\">\n<p style=\"text-align: justify;\">war Vianden eine bl\u00fchende Stadt, die 400 Haushalte und 3 000 Einwohner z\u00e4hlte. Es war die dritte Stadt des Landes nach der Einwohnerzahl und verdankte seinen Wohlstand dem Talent seiner K\u00fcnstler und dem K\u00f6nnen seiner Handwerker, die in sieben Z\u00fcnften zusammengeschlossen waren; in den Z\u00fcnften der Gerber, der Tuchmacher, der K\u00fcfer, der Maurer, der Schneider, der Schlosser und der Goldschmiede. Die Viandener Goldschmiede schufen eine beeindruckende Zahl von weltlichen und religi\u00f6sen Kunstwerken, die \u00fcber den ganzen Raum der Ardennen und der Eifel verbreitet sind. Die sieben Z\u00fcnfte hatten das Recht, eigene Ma\u00dfe zu gebrauchen f\u00fcr Fl\u00fcssigkeiten, Getreide, Gewichte und Ellenwaren.<\/p>\n<p>Im Jahre 1308 erhielten die Viandener einen Freiheitsbrief und genossen fortan dieselben Freiheiten wie die Trierer B\u00fcrger. Die Stadt Vianden wurde von einem B\u00fcrgermeister und sieben Sch\u00f6ffen verwaltet, die ebenfalls das Recht sprachen. Vianden hatte ein Hoch-, Mittel- und Grundgericht, einen Gerichtshof der Lehnsm\u00e4nner und der Adeligen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gemeinde VIANDEN stellt sich vor Im Nordosten des Gro\u00dfherzogtum Luxemburgs liegt die Stadt Vianden in einer der sch\u00f6nsten Gegenden Luxemburgs, dem \u00d6sling. Vianden gilt seit jeher als beliebtes Touristenziel. Der Name \u00ab\u00a0Vianden\u00a0\u00bb ist vom g\u00e4lischen \u00ab\u00a0vien\u00a0\u00bb abgeleitet, was \u00fcbersetzt \u00ab\u00a0Fels\u00a0\u00bb bedeutet. 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